Der RCI erreicht das Finale!

Foto: Johann Trojer

Zum ersten Mal seit 2014 ist der Rugby Club Innsbruck am Samstag das Finale der Rugby Staatsmeisterschaft eingezogen. Mit einem 33:15 Sieg am Haller Ragg Platz über den Vienna Celtic RFC im Halbfinale sicherten sich die Jungs des RCI die Chance, zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte den österreichischen Staatsmeistertitel zu holen.

Nachdem der RCI in der ARC Premiership den zweiten Platz belegt hatte, erhielt man für das Halbfinale das Heimrecht. Gegner waren die Männer von Celtic, die in der Tabelle nur knapp hinter Innsbruck den dritten Platz belegt hatten. Daher war vor Beginn eine knappe Partie zu erwarten, wozu es allerdings nicht kam. Schon früh im Spiel konnten sich die Tiroler die Führung durch einen von Center Florian Rudiferia verwandelten Penalty holen. Danach glichen die Wiener durch einen Penalty zwar kurzzeitig aus, allerdings machten der RCI weiter Druck. Dank guten Phasenspiels und vor allem guten Kicks konnte man sich tief in der Hälfte von Celtic festsetzen und nach einigen geduldig gespielten Phasen konnte Wing Gerald Lerchbaumer sich durch die Abwehrreihe kämpfen und den Ball in der Endzone ablegen. Die Conversion wurde von Rudiferia sicher verwandelt.

Die Innsbrucker ließen nach diesem Erfolgserlebnis nicht locker und blieben weiter am Drücker. Dies machte sich auch bezahlt und nach einem schnell gespielten Penalty erzielte Flyhalf Yohan Izar den zweiten Try für den RCI. Dank verwandelter Conversion stand es nach 25 Minuten 17:3 für die Tiroler. Auch eine gelbe Karte für Center Lukas Kolb und der verletzungsbedingte Ausfall von Izar konnte den RCI nicht stoppen. Vor der Halbzeit wurde der Vorsprung durch zwei weitere Penalties von dem auf die Flyhalf-Position gewechselten Rudiferia weiter ausgebaut. So gingen die Innsbrucker mit einem komfortablen 23:3 Vorsprung in die Pause.

Die zweite Halbzeit begann dann mit einer Drangphase der Wiener. Diese setzten sich dabei tief in der Hälfte des RCI fest, waren allerdings nicht erfolgreich. Im Gegenteil konnte Flanker Thomas Tripp einen freien Ball gewinnen und diesen nach einem Sprint über 80 Meter zum dritten Try für die Tiroler ablegen. Kurz darauf verwandelte Rudiferia einen weiteren Penalty und die Führung wurde auf 33:3 ausgebaut. Danach schlichen sich allerdings einige Unkonzentriertheit bei den Innsbruckern ein und Celtic kam besser ins Spiel. Durch zwei schnelle Tries konnten sie den Rückstand auf 33:15 verkürzen. Das Spiel wurde immer rauer und war geprägt von vielen Penalties und Scrums. Keinem der beiden Teams gelang es in weiterer Folge entscheidende Akzente zu setzen und so wurden in den letzten 15 Minuten des Spiels keine Punkte mehr erzielt. Damit stand der Finaleinzug des RCI fest.

Der RCI bedankt sich bei den Jungs von Celtic für ein hartes, aber weitgehend faires Spiel und bei Schiedsrichterin Laura Wunsch für eine sehr gute Leistung. Darüber hinaus gilt ein großes Dankeschön an alle Helfer und Zuschauer. Das Staatsmeisterschaftsfinale findet nächsten Samstag um 17:00 Uhr in Wien am Wiener-Sportclub-Platz statt. Gegner wird wie beim letzten Mal das Team der RU Donau Wien sein, das sich mit einem Sieg über Stade RC Wien den Einzug ins Finale sicherte. Der RCI freut sich auch in der Hauptstadt auf zahlreiche Unterstützung!

Staatsmeisterschaftsfinale auch im Livestream hier bei uns!

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